Archive for September, 2008

Prepaid-Kreditkarte für Teens: Gebühr prüfen

Monday, September 22nd, 2008

Eine Kreditkarte ist ein nützliches Stück Plastik – für Jugendliche, die zum Beispiel einen Schüleraustausch machen oder mit Freunden auf Reisen sind, blieb bisher allerdings nur das Zahlen mit Bargeld oder Reiseschecks.

Und wurden sie im Internet zur Kasse gebeten, musste oft die Kreditkarte von Mama oder Papa herhalten. Mittlerweile wächst aber die Auswahl an sogenannten Prepaid-Kreditkarten: Mit ihnen können Jugendliche bezahlen wie die Alten – und Spezialkarten aus dem Handel haben das Angebot jüngst erweitert.

Die Karten für unter 18-Jährige werden in der Regel mit einem nach oben begrenzten Betrag aufgeladen und können nicht überzogen werden. Viele Unternehmen und Firmen haben diesen Vorteil für Jugendliche jetzt für ihr Marketing entdeckt – Anbieter sind also nicht mehr nur Banken, sondern mittlerweile auch Modeketten und Online-Dienste. «Eine Prepaid-Kreditkarte an sich ist zunächst für den Zweck sinnvoll, wenn Jugendliche im Ausland flexibel bezahlen möchten», sagt Stephanie Pallasch von der Stiftung Warentest in Berlin. Zusätze sollten aber genau auf ihren Nutzen hin geprüft werden.

Wer eine Karte anschaffen will, sollte einen konkreten Zweck dafür haben, sagt auch Thomas Schlüter vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Wenn zum Beispiel Vergünstigungen beim Einkauf die Jahresgebühr aufwiegen, lasse sich schnell profitieren. Aber besonders bei den kostenpflichtigen Karten, die bisher auf dem Markt überwiegen, ist der Kosten-Nutzen-Vergleich wichtig. Denn manche Karte kostet eine Jahresgebühr, die der von Erwachsenenkarten nicht nachsteht – allerdings nicht bei allen Anbietern.

Microsoft bietet beispielsweise mit seinem Online-Spieleportal Xbox Live in Kooperation mit der Landesbank Berlin und Visa Card die «Xbox Visa Card» für junge Leute ab 12 Jahren an. Wer noch nicht volljährig ist, bekommt die mit maximal 500 Euro aufladbare Kreditkarte mit einer Einverständniserklärung der Eltern und kann Spiele damit selbst online bezahlen. Eine Jahresgebühr fällt bei diesem Angebot erst ab dem 23. Lebensjahr an, und auf das Guthaben wird ein Zinssatz von zwei Prozent gezahlt.

 

Bei der «New Yorker Dress Card», die speziell für die Kunden der Modekette ab 14 Jahren angeboten wird, gibt es dagegen keine Zinsen. Stattdessen winken bei dem Kooperationsprojekt von der Modekette, der HSH Nordbank und MasterCard wechselnde Vergünstigungen bei Partnern, über die sich die Jugendlichen online informieren können. Die «New Yorker DressCard» ist mit bis zu 500 Euro aufladbar und kostet pro Jahr 12,95 Euro.

 

Die Schwäbische Bank in Stuttgart, die ihre aufladbare Bezahlkarte «MyPrepaid» bereits für Kinder ab 7 Jahren zur Onlinebestellung anbietet, verfährt nach einem anderen Prinzip als die meisten Anbieter: Für die Karte selbst müssen die Eltern keine Zustimmung mehr geben, dafür aber für den Verfügungsrahmen. Pro Jahr fallen Kosten von 28 Euro plus eine einmalige Anschaffungsgebühr von 15 Euro an.

 

Eine noch höhere Grundgebühr bucht die Dresdner Bank ab: Die «Visa Prepaid Kreditkarte» können Jugendliche ab 14 für 30 Euro pro Jahr bekommen. Noch teurer ist die «Visa Card Prepaid» der Postbank für Jugendliche ab 14 Jahren mit 33 Euro pro Jahr. Hier lockt jedoch eine automatische Einkaufsversicherung für Waren ab 50 Euro, die mit der Karte bezahlt wurden.

Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin rät Jugendlichen und Eltern, das eigene Ausgabeverhalten insbesondere bei den Angeboten mit kommerziellen Projektpartnern genau zu hinterfragen. Er ist der Ansicht, dass sich Jugendliche möglicherweise gezwungen sehen, ihr Taschengeld nur bei den Kooperationspartnern auszugeben, denn das Zahlungsmittel werde nicht überall anerkannt. Und so gesehen sei die Freiheit, die eine Kreditkarte verspricht, in Wirklichkeit eingeschränkt.

Auch Helmut Weigt vom Bundesverband Finanz-Planer aus Mainz sieht das so: «Vielen Erwachsenen ist diese Kaufbindung schon durch die vielen Kundenkarten bekannt.» Wichtig sei daher, dass gerade sie den Jugendlichen bewusst machen, dass sie sich bei ihren Kaufentscheidungen nicht nur an das Unternehmen gebunden fühlen sollten, dessen Karte sie im Geldbeutel haben.

Wegen der zum Teil hohen Grundgebühren sollten Jugendliche für eine Kreditkarte einen guten Grund oder konkreten Anlass haben. «Für uns stellt der Auslandsaufenthalt den Hauptzweck da, für den die Karten wirklich sinnvoll sind», sagt Stephanie Pallasch von der Stiftung Warentest in Berlin. Sind es ausschließlich Computerspiele oder der hundertste Klingelton, der mit der Karte aus dem Netz geladen und bezahlt werden soll, müsse keine eigene Karte her.

Quelle: www.mz-web.de vom 11.09.2008

Änderungen der AGB

Thursday, September 18th, 2008

Bedingt durch die Funktions-Erweiterung bei einigen Karten (SupremaCard, MajorCard, MyPrepaid, ICQ Club MasterCard), wurden auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in zwei Punkten geändert.

 

 

Bei der Gebührenabrechnung (AGB §1.4) gibt es folgende Neuerungen:

  • Die Kartengebühren werden künftig direkt mit dem Kartenguthaben verrechnet. Reicht das Kartenguthaben zur Deckung der offenen Gebühren nicht aus, werden diese bei der nächsten Aufladung der Karte mit dem Aufladebetrag verrechnet. Somit bleibt der Aufladebetrag, wenn alle Gebühren beglichen sind, künftig vollständig erhalten.

Zum Thema “Allgemeine Sorgfalts- und Mitwirkungspflicht des Nutzers, Geheimhaltung” (AGB § 8.3) tritt folgende Ergänzung in Kraft:

  • Entsteht der kartenausgebenden Bank durch fehlerhafte Angaben durch den Kunden ein Mehraufwand bzw. Mehrkosten, behält diese sich vor, eine Bearbeitungspauschale zu berechnen.

Daher sollten alle Angaben (Adressdaten, Kontodaten etc.) auf Richtigkeit überprüft werden, um eventuelle Mehrkosten zu vermeiden.

 

Die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten zum 15.09.2008 in Kraft, soweit den Änderungen nicht widersprochen wird. Der Widerspruch muss innerhalb von sechs Wochen beim jeweiligen Kundensupport eingehen.

Die bisherigen AGB verlieren mit dem Inkrafttreten der geänderten AGB am 15.09.2008 ihre Geltung. Falls den Änderungen widersprochen wurde, wird darauf hingewiesen, dass in diesem Falle das Vertragsverhältnis nicht aufrechterhalten werden kann und eine ordentliche Kündigung erfolgen muss. Dies ist notwendig, da für alle unsere Kunden einheitliche Allgemeine Geschäftsbedingungen gelten sollen.

Höheres Aufladelimit bei SupremaCard und MajorCard

Thursday, September 18th, 2008

Um die Nutzung der Karten noch flexibler gestalten zu können, wurde das maximale Aufladelimit der SupremaCard von 3.000 Euro auf 5.000 Euro und der MajorCard von 500,- auf 2.500 Euro angehoben.

Ab sofort Prepaid Handy-Aufladung möglich

Thursday, September 18th, 2008

Ab sofort steht dem Karteninhaber bei SupremaCard, MajorCard, MyPrepaid und ICQ Club MasterCard die Funktion der Prepaid Handy-Aufladung zur Verfügung.

In seinem eingeloggten Bereich hat der Kunde über den Button “Karte aufladen” die Möglichkeit, ein beliebiges Prepaid-Handy aufzuladen, indem er einfach die entsprechende Nummer einträgt.

Der Aufladebetrag ist fest auf 15,- Euro gesetzt und wird direkt vom Kartenuthaben abgebucht. Falls das Guthaben nicht für eine Aufladung ausreicht, wird man hierüber bereits vorab informiert. Nach erfolgter Handyaufladung wird man per SMS und/oder eMail über den Status informiert.

Richtig flüssig im Urlaub

Thursday, September 4th, 2008


Im Urlaub benötigen wir ständig Geld – Bargeld ist jedoch allenfalls für die ersten Urlaubsstunden sinnvoll.

Hier einige Tipps zu verschiedenen Zahlungsmitteln:

 

Bargeld: Bei Reisen in ein Land mit schwacher Währung wie Thailand oder die Türkei, ist der Tausch vor Ort meist günstiger. Allerdings sollte man hier vor Ort auf Abzocker achten, die teilweise horrende Wechselgebühren verlangen. Bei Ländern mit stabilen Währungen wie USA oder Schweiz ist eher der Umtausch in Deutschland ratsam. Noch besser ist es oft, direkt nach der Einreise die Landeswährung am Automaten zu ziehen.

ec-Karte: Mit der ec-Karte Bargeld abzuheben, kostet meist 1 Prozent vom Abhebungsbetrag, mindestens 3,50 bis 5 Euro. Wer im Laden oder Restaurant eine Rechnung direkt mit der ec-Karte begleicht, zahlt dafür innerhalb der Eurozone gar nichts, außerhalb kostet es in der Regel 1 Prozent vom Umsatz, mindestens 0,75 bis 1 Euro.

Kreditkarte: Damit ist das Zahlen in der Eurozone gratis. Außerhalb sind 1 bis 2 Prozent fällig. Ganz anders sieht es beim Bargeldziehen aus: Das kostet meist 2 oder 3 Prozent, mindestens 5 Euro – egal ob innerhalb oder außerhalb Eurolands. Einige Anbieter verzichten darauf und werben, Bargeldziehen sei kostenlos. Doch das stimmt nur innerhalb der Eurozone. Außerhalb kassieren sie kräftig.

Prepaid-Kreditkarte: Sie wird im Voraus mit Geld aufgeladen. Somit hat man einen begrenzten Verfügungsrahmen, durch den man zum einen den Überblick über seine Finanzen behält und zum anderen beim Diebstahl der Karte nur einen geringen Verlust zu beklagen hat. Bargeldabhebungen sind ebenfalls weltweit möglich – allerdings nicht bei allen Karten, da bei einigen Prepaid-Karten, deren Zielgruppe vor allem Kinder und Jugendliche sind, aus Jugendschutzgründen auf die Ausgabe einer PIN verzichtet wird.

Reiseschecks: Sie sind sinnvoll für touristisch kaum erschlossene Gebiete mit wenig Geldautomaten.

Tipp: Prüfen Sie die Gültigkeitsdauer und das Verfügungslimit der Karten. Bei Verlust sofort sperren lassen. Die Sperrnummer lautet 00 49/116 116.