MasterCard-Zahlungen immer öfter mit PIN

August 12th, 2010

Bisher hat man beim Bezahlen mit seiner MasteCard an der Tankstelle oder einem anderen Händler vor Ort nur unterschreiben müssen. Die Geheimzahl der Karte war nur für Bargeldabhebungen notwendig.

In letzter Zeit verlangen aber immer mehr Händler auch beim Bezahlen mit der Karte die PIN.

Vor allem Kunden, die in Frankreich, Großbritannien, Dänemark und den USA mit ihrer MasterCard bezahlen möchten, sollten sich ihre PIN merken. Hier reicht die Unterschrift zum Bezahlen oftmals nicht mehr aus. Aber auch in Deutschland werden die Kartenlesegeräte nach und nach ausgetauscht, sodass MasterCard-Kunden auch hier die PIN benötigen.

Grund hierfür sind neue, modernere Kartenlesegeräte, welche für eine höhere Sicherheit sorgen.

Wichtig: Prägen Sie sich die Geheimzahl Ihrer Karte gut ein. Notieren Sie die PIN niemals auf Ihre Karte oder tragen diese in Ihrer Geldbörse mit.

P-Konto – Das pfändungssichere und schufafreie Konto

June 7th, 2010

Mitte 2010 ist es endlich so weit: in Deutschland ist das sogenannte P-Konto, das pfändungssichere Girokonto erhältlich.

Nach aktueller Rechtslage wird bei einer eingehenden Pfändung das Girokonto gesperrt, sodass Zahlungsgeschäfte des täglichen Lebens (Miete, Versicherungen, …) nicht mehr abgewickelt werden können.

Um zukünftig die Teilhabe am Wirtschaftsleben weiter zu ermöglichen, wird ab Mitte 2010 das P-Konto eingeführt. Mit dem P-Konto genießt der Kontoinhaber einen automatischen Pfändungsschutz von monatlich 985,15 Euro auf sein Guthaben.

Im Einzelnen heißt das:
- bei einer eingehenden Pfändung wird das Girokonto nicht mehr gesperrt
- das Kontoguthaben i.H.v. 985,15 Euro kann vom Gläubiger nicht angetastet werden
- Geldeingänge jeglicher Herkunft sind geschützt (ob aus ebay-Verkäufen, Gehalt oder Sozialleistungen)
- bezieht der Kontoinhaber Sozialleistungen, kann die Pfändungsschutzgrenze angehoben werden (Nachweise erforderlich)
- nicht ausgeschöpfte Freibeträge können in den Folgemonat übernommen werden

Um sich bereits jetzt für ein P-Konto vormerken zu lassen, gehen Sie auf www.pkonten.de und tragen sich dort ein. Sobald das P-Konto verfügbar ist, werden Sie hierüber per eMail informiert.
Weitere Informationen zum P-Konto erhalten Sie auf den Seiten des Bundesministerium für Justiz oder per eMail an den Prepaid MasterCard Helpdesk.

Mit Prepaid MasterCard bei Ryanair gebührenfrei bezahlen

March 26th, 2010

Billigfluggesellschaften erfreuen sich in den letzten Jahren einer immer größeren Beliebtheit – so auch Europas größte Fluggesellschaft Ryanair.

Von Ryanair werden mittlerweile bereits 156 Ziele in Europa und Marokko angeflogen – oftmals zu unschlagbar günstigen Preisen.

Viele Ryanair-Kunden kennen jedoch das Problem, dass zum Flugpreis noch eine Buchungsgebühr von 5 Euro pro Flugstrecke hinzukommt – für Hin- und Rückflug einer 4köpfigen Familie fallen so beispielsweise nochmals 40 Euro zusätzlich zum Flugpreis an.

Mit der Prepaid MasterCard bietet Ryanair seinen Kunden ab sofort eine gebührenfreie Möglichkeit der Flugbuchung an. Im Gegensatz zu allen anderen Kreditkarten zahlt der Kunde bei der Bezahlung mit der Prepaid MasterCard nur den tatsächlichen Flugpreis.

Alle Infos hierzu finden Sie auf der News-Seite von Ryanair.

Keine Bezahlprobleme mit Karten der Schwäbischen Bank

January 7th, 2010

Derzeit gibt es mit vielen EC- und Kreditkarten deutscher Banken Probleme beim Bargeldbezug und Bezahlen an der Kasse. Schuld daran ist ein Softwarefehler auf dem Speicherchip der Karten, welcher verhindert, dass das Jahr 2010 korrekt verarbeitet werden kann.

Entwarnung gibt es für die Kunden der Schwäbischen Bank. Sämtliche Prepaid-MasterCards der Schwäbischen Bank sind nicht von diesem Problem betroffen, da hier der angesprochene Chip nicht eingesetzt wird.

Neue Phishing-Mails im Umlauf

November 30th, 2009

Vor dem Hintergrund der aktuellen Umtausch-Aktion von Kreditkarten einiger Banken, sind derzeit neue Phishing-Mails im Umlauf. Die Absender geben vor, die Kreditkarte des Kunden als Vorsichtsmaßnahme gesperrt zu haben und bitten darum, für eine Entsperrung einen Link in der eMail zu klicken und bestimmte Benutzerdaten einzugeben.

Bei diesen Mails ist unbedingt auf Folgendes zu achten:

  • Kreditinstitute und Kreditkartenfirmen versenden NIEMALS eMails, in welchen Kunden aufgefordert werden, einen Link zu anzuklicken und anschließend geheime Daten wie PIN, TAN oder Kreditkartennummer anzugeben.
  • Öffnen Sie niemals eine angehängte Datei
  • Geben Sie umgehend der kartenausgebenden Bank Bescheid

Da oftmals über derartige Phishing-Mails Viren und Trojaner auf den heimischen PC geschleust werden, sollten PC-Nutzer darauf achten, immer eine aktuelle Anti-Viren-Software und eine Firewall installiert zu haben.

Ebenso wichtig ist es, darauf zu achten, dass Bankdaten und Kreditkartennummern nur über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Eine sichere Verbindung erkennt man an dem “https://” in der Adresszeile und einem kleinen Schloss-Symbol in der Statusleiste des Browsers.

Kreditkartenbetrug im Internet

November 19th, 2009

In den letzten Tagen und Wochen sind immer wieder Meldungen über einen groß angelegten Kreditkarten-Betrug in Spanien aufgetaucht. Hier sollen tausende Daten von Kreditkarten-Kunden in einem Abwicklungszentrum ausgespäht worden sein. Hacker sind in ein Netzwerk eingedrungen, welches die Terminals von Verkaufsstellen mit den abrechnenden Unternehmen verbindet.

Zwar gibt es in Deutschland bisher noch keine bestätigten Meldungen über Schadenfälle, die mit den Datenklau in Spanien im Zusammenhang stehen, dennoch haben bereits mehrere Banken angekündigt, im großen Rahmen eine Karten-Umtauschaktion zu starten – wie es heißt, sei dies allerdings eine reine Vorsichtsmaßnahme. Bisher sind Austauschaktionen bei Barclays Deutschland, der Karstadt-Quelle-Bank, der Commerzbank, der Deutschen Bank, der Lufthansa (Miles-and-More-Karten mit Bezahlfunktion) und den Volks- und Raiffeisenbanken bekannt.

Die Kreditkarten-Kunden müssen jedoch nicht um ihr Geld zu bangen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Missbrauch der Karte kommen, haftet die Bank für den entstandenen Schaden.

Umsätze regelmäßig überprüfen    

Um einen eventuellen Kartenbetrug schnellstmöglich aufzudecken, ist es unbedingt notwendig, dass Kunden regelmäßig Ihre Kartenumsätze überprüfen. Sollten Unregelmäßigkeiten auftreten, sollten sich Kunden sofort mit der kartenausgebenden Bank in Verbindung setzen.

Doppelt sicher – “prepaid-sicher”!

Kunden mit einer Prepaid MasterCard kennen es bereits, das Gefühl von Sicherheit in der Geldbörse. Laden Sie nur so viel Geld auf Ihre Karte, wie Sie benötigen. So kommen Sie nie in Verlegenheit, mehr Geld auszugeben, als Sie möchten. Neben den bekannten Sicherheitsmerkmalen einer MasterCard wird die Prepaid MasterCard zu einem unschlagbaren Zahlungsmittel.

Was leistet die Karte wirklich?

October 16th, 2009

Viele Anbieter von Kreditkarten offerieren Ihren Kunden sogenannte Gold- oder Platin-Karten, welche neben der normalen Zahlungsfunktion für teures Geld auch verschiedene Zusatzleistungen – meistens diverse Versicherungen – bieten.

Doch wie so oft heißt es auch hier: Augen auf!

Oftmals trügt der Schein der Rundum-Sicherheit. Liest man sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genauer durch, findet man zahlreiche Einschränkungen, welche das Angebot schnell uninteressant werden lassen.

goldplatin

Sicher in den Urlaub

July 30th, 2009

Viele Deutsche starten auch dieses Jahr wieder in den wohlverdienten Urlaub. Ob ein Wochenend Kurztrip oder eine ausgedehnte Reise in die Ferne – eine MasterCard hilft, mit einem sicheren Gefühl weltweit bezahlen zu können und sich geplante sowie auch spontane Wünsche erfüllen zu können. Aber auch in unangenehmen Situationen, wie etwa einer Reifenpanne, ist die Plastikkarte oft der Retter in der Not und wird gerne von Werkstätten akzeptiert.

Um die Urlaubsfreuden ungetrübt genießen zu können und nach der Heimkehr keine bösen Überraschungen auf der Kreditkartenabrechnung zu erleben, gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Nicht aus den Augen lassen: Egal, wo Sie mit Ihrer Karte bezahlen, lassen Sie Ihre Karte nie aus den Augen. Achten Sie immer darauf, dass der Ober oder Verkäufer die Karte vor Ihren Augen durch das Lesegerät zieht – und weisen Sie diesen ggf. auch extra darauf hin.
  • Kassenbelege nie wegwerfen: Werfen Sie Ihre Belege nach dem Einkaufen niemals einfach in den Mülleimer beim Supermarkt oder an der Tankstelle. Auf den Quittungen sind oftmals Ihr Name und Ihre Kreditkartennummer unverschlüsselt aufgedruckt, sodass es für Betrüger ein Leichtes ist, damit im Internet zu bezahlen.
  • PIN und Karte getrennt aufbewahren: PIN und Karte sind zusammen wie Bargeld. So könnte ein Betrüger ohne weiteres das komplette Kartenkonto leerräumen.
  • Regelmäßig Abrechnungen kontrollieren: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenumsätze. Sollten Sie unbekannte Umsätze finden, melden Sie sich SOFORT beim Support-Team. Ein Einspruch kann nämlich nur in den ersten 4 Wochen nach der Transaktion erfolgen.
  • Sperrnotrufnummer parat halten: Um Ihre Karte unverzüglich sperren zu können, falls diese abhanden gekommen ist, notieren Sie sich am besten vor Reiseantritt die Nummer des zentralen Sperrnotrufs. Dieser ist aus Deutschland unter der Nummer 116116 erreichbar. Aus dem Ausland wählen Sie zusätzlich die Vorwahl für Deutschland “0049″.

Wenn die MasterCard nicht mehr funktioniert

July 9th, 2009

Sicherlich kennen auch Sie das Problem: Sie stehen an der Kasse und möchten mit Ihrer MasterCard bezahlen, diese wird aber vom Lesegerät nicht akzeptiert. Dieses Ärgernis hat oftmals einen einfachen Grund: der Magnetstreifen ist defekt.



Erfahren Sie, was die Ursache dafür sein kann und auf was Sie achten sollten:


Handy

Das vom Lautsprechermagnet des Handys erzeugte statische Streufeld kann die Magnetstreifen entmagnetisieren (Löschung der Codierung) und damit  die Karte unbrauchbar machen.

Haltemagnete in den Bahn-Klapptischen

Nach Berichten des Computer-Magazines “c´t” können Haltemagnete eine Gefahr für den Magnetstreifen (und für Festplatten von Notebooks) sein. Das Magazin beruft sich dabei auf Messungen und auf erfolgreiche Löschversuche bei Debit- oder Kreditkarten.

Lautsprecher, Fernseher

Wenn Sie Ihre Karte auf einen Lautsprecher oder Fernseher legen, können diese (je nach Abschirmung des Gerätes) die vorhandenen Daten Ihrer Karte löschen.

Magnet-Handtaschenverschlüsse

Auch Magnet-Handtaschenverschlüsse haben schon mal die Daten auf  Magnetstreifen gelöscht. Allerdings passiert dieses nur, wenn man die Karte über die Magnetverschlüsse in die Handtasche gleiten lässt. Diese Ursache für defekte Daten auf der Magnetspur kommt zwar nicht oft vor, aber wir möchten Sie trotzdem darauf aufmerksam machen.

Magnetschlüssel

Kommt ein Magnetschlüssel in Kontakt mit dem Magnetstreifen der Karte, werden Daten durch das Magnetfeld des Schlüssels gelöscht. Die Karte ist damit unbrauchbar geworden und muss ersetzt werden. Bewahren Sie daher die Karte stets getrennt von den Schlüsseln auf.

Magnet-Skiträger

Zwar sind Magnet-Skiträger nur in der Wintersaison ein Thema,  aber dafür ein handfestes. Die äußerst kräftigen Magnete löschen alles, was ihnen zu nahe kommt. Auch Skipässe wurden dadurch schon vor ihrem Ersteinsatz gelöscht.

Warendiebstahlsicherungssysteme

Warendiebstahlsicherungssysteme, wie sie im Kassenbereich von Handelsbetrieben zum “Entsichern” der Ware eingesetzt werden, löschen den Magnetstreifen der Karte, wenn diese auf die Entsicherungseinheit gelegt wird. Die Läden machen jedoch meistens mit Aufklebern oder Infotafeln darauf aufmerksam.


Wenn Ihre Karte nicht mehr funktioniert, wenden Sie sich an Ihre kartenausgebende Bank. Dort wird man Ihnen gerne eine Ersatzkarte ausstellen und umgehend zukommen lassen.

Anstieg von Bankbetrug im Internet

June 19th, 2009

Online-Banking wird in Deutschland immer beliebter. 2008 nutzten ca. 40% der Deutschen diese bequeme Art, ihre Bankgeschäfte zu erledigen.

Allerdings stiegen auch die Fälle von Phishing (das Ausspähen von Bankzugangsdaten) drastisch an. Nachdem die Betrugsanzeigen im Jahr 2008 deutlich zurückgingen, wurden in der ersten Jahreshälfte 2009 wieder erheblich mehr Phishing-Fälle verzeichnet (bayernweit 2008: 287 Fälle; im ersten Halbjahr 2009: 229 Fälle).

Nachdem die Banken vor einigen Jahren zur Sicherheit ihrer Kunden vom TAN-Verfahren auf das sicherere iTAN-Verfahren (bei jeder Transaktion wird der Kunde aufgefordert, eine durch eine bestimmte Positionsnummer gekennzeichnete TAN anzugeben) umgerüstet haben, ist dieses inzwischen auch nicht mehr als absolut sicher anzusehen. Immer öfter werden erfolgreiche Angriffe auf diese Art der Authentifizierung beobachtet.

Die derzeit sicherste Methode für Privatpersonen, Überweisungen sicher über das Internet an die Bank zu übermitteln, ist das mTAN-Verfahren, bei dem die Transaktionsnummern per SMS an das Handy des Bankkunden übermittelt werden. Durch diesen “Medienbruch” von Internet zu Mobilfunk ist es derzeit nicht möglich, die TANs auszuspähen.
Allerdings nutzen bisher nur wenige Banken das neue Authentifizierungssystem, darunter die Schwäbische Bank AG, welche u.a. die SupremaCard, GutKarte und MaxKarte herausgibt.

Quelle: www.polizei.bayern.de